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Wärmepumpe „Luft-Wasser“: Was ist das, wie funktioniert sie, Vorteile und Nachteile

10.03.2025

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe wird nicht nur zum Heizen des Hauses installiert. Das System ist in der Lage, im Sommer einen Raum zu klimatisieren und im Winter Wasser zu erwärmen und Räume mit Wärme zu versorgen. In der kalten Jahreszeit kann sie Wasser in Schwimmbädern erwärmen. Die Luft/Wasser-Wärmepumpe wird auch während der Ferienzeit in Ferienanlagen, Hotels oder privaten Sommerhäusern eingesetzt. Sie können Gewächshäuser beheizen.

Was ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe?

Das Heizsystem „Luft-Wasser“ hat zwei Blöcke: einen externen und einen internen. Es ähnelt einem Split-System. In den Geräten sind ein Kondensator, ein Verdampfer und ein Kompressor eingebaut.

So funktioniert die „Luft-Wasser“-Wärmepumpe:

  • Ein Ventilator saugt Luft aus dem Freien an. Sie kommt mit dem Wärmetauscher oder Verdampfer in Berührung.
  • Das erwärmte Kältemittel zirkuliert im System, verdampft und wird gasförmig. Es strömt in den Kompressor und wird verdichtet. Dadurch steigen seine Temperatur und sein Druck an.
  • Das erwärmte Medium bewegt sich zum Verflüssiger und gibt Wärme an das Wasser im System ab. Die Temperatur des Kältemittels sinkt, der gasförmige Stoff kondensiert und wird zu einer Flüssigkeit. Der Zyklus wiederholt sich.

Dadurch wird sichergestellt, dass das System ständig Wärme aus der Luft aufnimmt und an das System abgibt. Dabei handelt es sich um eine erneuerbare natürliche Ressource, die kostenlos genutzt werden kann. Selbst wenn die Temperatur unter den Gefrierpunkt sinkt, fließt immer noch Wärme in das System.

Vor- und Nachteile

Vorteile von Luft/Wasser-Wärmepumpen:

  • Sie ist ein multifunktionales Gerät. Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe kann einen Raum heizen, Wasser erwärmen und im Sommer Räume wie eine Klimaanlage kühlen.
  • Das System ist schnell installiert. Es muss kein Bohrloch gebohrt werden. Die Außeneinheit wird an der Hauswand installiert.
  • Störungen an diesem Gerät sind leicht zu beheben. Die Garantie für die Wärmepumpe „Luft-Wasser“ beträgt 10 Jahre. Bei richtiger Anwendung und geeigneten Bedingungen kann sie aber auch viel länger betrieben werden.
  • Sie ist ein wirtschaftliches System. Sie verbraucht etwa 1 kW Strom und erzeugt etwa 5 kW Wärme.
  • Die Luft/Wasser-Wärmepumpe kann aus der Ferne gesteuert werden, wenn das Modell dies vorsieht.
  • Das System wird mit Strom betrieben. Sie kann an einen Generator angeschlossen werden.
  • Diese Geräte belasten die Umwelt nicht.
  • Im Vergleich zu Gas- oder Festbrennstoffheizungen ist die Luft/Wasser-Wärmepumpe sicher.

Nachteile von Luft-Wasser-Wärmepumpen:

  • Je wärmer es draußen ist, desto schneller heizt sich das Wasser im System auf. Bei kaltem Wetter wird mehr Energie benötigt, um die benötigte Wärmemenge zu erzeugen.
  • Sie müssen den Aufstellungsort der Außeneinheit so wählen, dass sie nicht von starken Windböen getroffen wird.
  • Wenn der Wärmetauscher im Winter einfriert, stellt das System die Beheizung der Wohnung ein und taut ab.
  • Um die Raumluft im Sommer zu klimatisieren, wird viel mehr Strom benötigt als bei anderen Wärmepumpen.

Es ist wichtig zu bedenken, dass in einem Gebiet, in dem über lange Zeiträume sehr kalte Temperaturen herrschen, die Kapazität einer Luft/Wasser-Wärmepumpe möglicherweise nicht ausreicht, um das Haus zu heizen. Dann ist eine zusätzliche Wärmequelle in Form eines Gaskessels oder einer Elektroheizung erforderlich. Im Spätherbst, Frühwinter und Frühjahr, wenn es keinen strengen Frost gibt, kann die Luft/Wasser-Wärmepumpe das Haus vollständig beheizen.

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