Eingangstüren: Sicherheitsklassen und ihre Eigenschaften
- 10.02.2025
Eines der wichtigsten Merkmale eines jeden Hauses oder einer Wohnung ist die Eingangstür. Sie hat viele Funktionen, vom Schutz des Hauses vor ungebetenen Gästen bis hin zum ersten Eindruck der Wohnung. Türen sollten auf jeden Fall über ein zuverlässiges Sicherheitsschloss, eine gute Schall- und Wärmedämmung sowie eine ansprechende Optik verfügen. Doch was muss man beim Kauf einer Haustür über die Sicherheitsklassen wissen?
Schutzklassen von Eingangstüren
Zunächst einmal sollten wir den Begriff der Schutzklasse definieren. Die Schutzklasse einer Tür ist ihre Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Einwirkungen, mit anderen Worten: ihr Widerstand gegen Einbruchdiebstahl. Dieser Begriff setzt sich im Wesentlichen aus einer Kombination verschiedener Indikatoren zusammen, wie z. B. dem Material der Tür, der Stärke ihrer Verkleidung, der Befestigung der Schlösser und vielem mehr. In der europäischen Norm werden alle Türen in 6 Schutzklassen eingeteilt:
- 1. Schutzklasse. Die Tür muss in der Lage sein, einem Einbruch durch menschlichen Kontakt mit physischer Gewaltanwendung ohne den Einsatz zusätzlicher Mittel standzuhalten. Das heißt, die Tür kann einem Schlag mit dem Fuß, der Hand oder einem anderen Körperteil standhalten.
- 2. Klasse des Schutzes. Das Objekt soll den Raum mit Hilfe elementarer Hilfsmittel (Schraubenzieher, Zange oder anderes) vor Einbruch schützen.
- 3. Klasse des Schutzes. Die Eingangstür muss gegen das Eindringen mit massiveren Werkzeugen, wie z. B. einem Brecheisen oder Ähnlichem, geschützt sein. Es sollte auch ein Schutz gegen Einbrüche mit selbstgebauten Diebeswerkzeugen vorhanden sein.
- Schutzklasse 4. Schützt vor Einbrüchen mit Bohrmaschine, Axt, Hammer und Meißel.
- 5. Schutzklasse. Gilt als eine der höheren Klassen und verspricht, das Haus vor Einbrüchen mit Elektrowerkzeugen zu schützen, zum Beispiel: Elektrosäge, Bohrmaschine, Schleifwerkzeuge.
- Schutzklasse 6. Die höchste Schutzklasse, die verhindert, dass die Tür mit den stärksten elektrischen oder anderen Werkzeugen aufgebrochen werden kann.
Jede Tür, die in den Handel kommt, wird bestimmten Tests unterzogen, um sie einer Schutzklasse zuzuordnen. Die Prüfung erfolgt anhand der Einbruchsmethoden, die für jede Klasse festgelegt sind. Die Prüfungen sind also wie folgt:
- Prüfung der statischen Belastbarkeit.
- Prüfung der Widerstandsfähigkeit gegen dynamische Belastungen.
- Prüfung der Widerstandsfähigkeit gegen manuellen Einbruch.
Es gibt auch Dokumente, die den Fehler der physikalischen Veränderungen bestimmen. Auch die Dauer der Einwirkung auf das Prüfobjekt wird berücksichtigt. Wenn die Tür alle Prüfungen bestanden hat, wird sie zertifiziert. Sie wird einer der Schutzklassen zugeordnet.
Bei der Auswahl einer Eingangstür ist es wichtig, alle Merkmale und Komponenten zu berücksichtigen, aber vor allem auf die Einbruchsicherheit zu achten. Es ist am besten, sofort einen Blick in den technischen Pass des Modells zu werfen, in dem alle Eigenschaften beschrieben sind: das Material der Tür, die Komponenten des Schlosses usw. Oft kann der Preis wegen der Marke oder anderer Komponenten überhöht sein, aber gleichzeitig nicht den maximalen Schutz bieten. In den Unterlagen können Sie sofort sehen, die gesamte Zusammensetzung der Tür, die Art der Schlösser, und auf der Grundlage dieser, orientieren sich in der Wahl.