Die Hauptursachen für Heizkesselstörungen und Tipps für die richtige Wartung
- 11.04.2023
Wenn ein Heizkessel ausfällt, geschieht dies immer zum falschen Zeitpunkt. Es gibt jedoch Fehler, die einen Warmwasserbereiter lebensbedrohlich machen können. Schauen wir uns einige der Hauptursachen für den Ausfall eines Boilers an. Wie pflegt man ein solches Gerät richtig?
Wasseraustritt aus dem Boiler
Es gibt mehrere Gründe für ein solches Problem:
- Wenn bei der Installation des Geräts Fehler gemacht wurden, kann Wasser unter dem Deckel oder den Stopfen austreten. Der Boiler sollte nur von einem Fachmann installiert werden.
- Im Tank des elektrischen Rohrheizkörpers bilden sich häufig Kalkablagerungen. Wenn der Heizkessel nicht regelmäßig gereinigt wird, können sich am Boden des Tanks viele Ablagerungen bilden. Das Wasser hat dann nicht mehr genügend Platz und der Kessel läuft stark aus.
- Korrosion an den Rohren. Tauschen Sie die Rohre aus, wenn sie rostig werden und die Oberfläche der Rohre beschädigt ist.
- Die Verbindungen zwischen den Rohren und dem Tank müssen auf Undichtigkeiten überprüft werden. Bei häufigen Druckschwankungen in den Wasserleitungen können sich die Verbindungen lockern. Tritt an diesen Stellen Feuchtigkeit auf, müssen die Befestigungen nachgezogen werden. Wenn sich ein Riss bildet, wird das Teil durch ein neues ersetzt. Um ein solches Problem zu vermeiden, wird ein Druckminderer in das Wassersystem eingebaut.
Es ist wichtig zu wissen, dass während des Heizens Wasser aus dem Sicherheitsventil tropfen kann. Das ist normal, da die Heizkessel so hergestellt werden. Beim Erhitzen dehnt sich das Wasser aus und der Überschuss wird abgelassen.
Probleme mit der Stromzufuhr zum Kessel
Es ist möglich, dass der Heizkessel einen Stromschlag bekommt. Dies kann tödlich sein, wenn die Spannung auf das Wasser übertragen wird. Überprüfen Sie daher regelmäßig die Stromzufuhr zum Warmwasserbereiter. Oft ist ein defektes Kabel, ein elektrischer Rohrheizkörper, eine Sicherung, eine Elektronik oder eine Sensorplatine durchgebrannt.
Der Boiler springt nicht an
Die häufigsten Ursachen für Störungen, die dazu führen können, dass sich der Heizkessel nicht einschaltet:
- Beschädigung des Kabels. Das Kabel kann ausgefranst sein oder einer der Drähte im Inneren kann brechen. Auch die Verbindung zwischen dem Kabel und dem Stecker kann beschädigt sein.
- Der Drucksensor ist defekt. Wählen Sie als Ersatz besser ein Silikonmodell. Dieser Drucksensor reagiert weniger empfindlich auf Druckschwankungen und die Membran dehnt sich nicht so schnell wie ein Gummisensor.
- Wenn der Druck in der Wasserversorgung niedrig ist, fließt das Wasser nicht in ausreichender Menge zum Heizkessel. Deshalb schaltet er sich möglicherweise nicht ein. Der Heizkessel muss so tief wie möglich und näher am Rohr positioniert werden.
- Wenn der Temperaturfühler defekt ist, springt der Heizkessel nicht an, weil das System nicht erkennen kann, dass das Wasser kalt ist und erwärmt werden muss. Das Problem kann durch den Austausch des Temperaturfühlers behoben werden.
Es kommt kein Wasser in den Heizkessel
Es wird kein Wasser in den Kessel gepumpt, wenn der Grobfilter verstopft ist. Er muss ausgetauscht oder gereinigt werden. Manchmal kann das Rückschlagventil durch angesammelte Verunreinigungen verstopft werden. Es ist wichtig, es regelmäßig zu reinigen. Kalkablagerungen können die Rohre in den Krümmern verstopfen und verhindern, dass Wasser in den Heizkessel fließt. Eine Reinigung der Rohre ist erforderlich.
Eine regelmäßige Wartung ist notwendig, damit der Heizkessel ordnungsgemäß funktioniert. Überprüfen Sie die Rohrverbindungen, Filter und Ventile auf Sauberkeit. Besonders wichtig ist es, darauf zu achten, dass die elektrische Installation des Heizkessels in Ordnung ist, um Stromschläge beim Baden zu vermeiden. Für die vorbeugende Wartung des Heizkessels ist es am besten, einen Fachmann hinzuzuziehen, der über die erforderlichen Kenntnisse, Erfahrungen und Geräte verfügt.