Fußbodenheizung: Arten, Vor- und Nachteile, was ist die beste Wahl
- 15.05.2023
Die Fußbodenheizung ist ein Heizsystem, das den Raum über den Fußbodenbelag beheizt. Dieses System hat einen wesentlichen Vorteil gegenüber Heizkörpern. Es verteilt die Wärme so gleichmäßig wie möglich vom Boden bis zur Decke. Das bedeutet, dass eine Fußbodenheizung auch in großen Räumen für ein angenehmes Mikroklima sorgt. Darüber hinaus kann der Bodenbelag aus Fliesen, Laminat oder Linoleum bestehen.
Arten von Fußbodenheizungen
Ein Heizsystem besteht aus einer Estrichschicht, dann aus einem wärmespeichernden Material, auf dem das Heizelement angebracht ist, und schließlich aus dem Bodenbelag. Je nach Heizkreislauf gibt es verschiedene Arten von Fußbodenheizungen.
Elektrische Fußbodenheizung
Bis heute sind die folgenden Arten von elektrischen Fußbodenheizungen weit verbreitet:
- Die elektrische Fußbodenheizung mit Kabel wird durch ein ein- oder zweiadriges Elektrokabel beheizt, das im Estrich verlegt wird. Ein einadriges Kabel kostet weniger. Es ist schwieriger zu verlegen, da das Ende des Kabels an denselben Versorgungspunkt angeschlossen werden muss, von dem es ausgeht. Ein zweiadriges Heizkabel ist bequemer und sicherer. Es wird mit einem Ende an die Stromquelle angeschlossen. Diese Variante eignet sich für die Verlegung in Räumen jeglicher Form.
- Heizmatten sind eine Form der elektrischen Fußbodenheizung. Bei dieser Variante ist das Heizelement - ein ein- oder zweiadriges Kabel - bereits an einem grobmaschigen Gitter befestigt. Es ist nicht notwendig, die Drähte zu befestigen oder sich Gedanken über die Verlegung der Drähte zu machen. Es genügt, die Rolle auf dem vorbereiteten Boden auszurollen und sie an den Strom anzuschließen. Die Heizmatten haben oft einen kleineren Drahtquerschnitt als Einzelsysteme. Das bedeutet, dass sie in Fliesenkleber und nicht unter Estrich verlegt werden können.
Fußbodenheizung mit Wasser
Eine Wasser-Fußbodenheizung ist wahrscheinlich die ideale Option für ein Privathaus, vor allem, wenn es über einen Heizkessel verfügt. Die Funktionsweise ist fast identisch mit der eines herkömmlichen Heizsystems.
Bei der Fußbodenheizung handelt es sich um ein Rohrsystem, das unter einem Zementestrich verborgen ist und durch das der Wärmeträger fließt. Die Wärme des Warmwassers fließt in den Betonestrich, der wiederum den Bodenbelag erwärmt, von dem aus sich die Wärme im ganzen Raum verteilt. Es ist also angenehm, auf einem solchen Boden zu gehen.
Die Fußbodenheizung ist häufig ein Element der Fußbodenheizung in der Wohnung. Als Heizquelle kann dienen: ein Gas- oder Elektrokessel, ein Herd auf Holz und Kohle.
Vor- und Nachteile der Fußbodenheizung
Wenn man von der Komplexität der Installation absieht, ist das Vorhandensein eines warmen Fußbodens im Haus an sich schon ein Pluspunkt. Ein solches System ist eine der effektivsten Heizungsarten. Der Niedertemperaturbetrieb des Stromkreises ermöglicht es, Energie und damit Geld zu sparen. Außerdem wird die Luft im Raum nicht überhitzt oder entfeuchtet.
Die Vorteile sind die folgenden:
- hohe Umweltfreundlichkeit;
- der Verzicht auf Heizkörper vereinfacht die Ausstattung der Wohnräume;
- relativ schnelles Aufheizen;
- Der Estrich speichert die Wärme und gibt sie noch lange Zeit nach dem Abschalten der Heizung wieder ab.
Der größte Nachteil ist die lange und mühsame Installation. Außerdem beschwert ein solches System den Boden, da ein zusätzlicher Estrich erforderlich ist.
Die Installation einer Fußbodenheizung ist recht teuer. Vor allem, wenn der Wasserkreislauf installiert werden muss. Außerdem ist es am besten, keine Fußbodenheizung in Mehrfamilienhäusern zu installieren, damit Sie nicht riskieren, dass Ihre Nachbarn im Falle eines Unfalls überflutet werden. Diese Art von Heizung ist nur für Privathäuser geeignet.
Wahl der Heizung je nach Art des Raums
In Wohnungen ist es am besten, elektrische Varianten zu installieren. In Küchen und Bädern sind elektrische Heizmatten ideal. Sie haben genug Leistung, um kleine Flächen zu beheizen. In Wohnräumen ist es am besten, Kabel zu verlegen. In einem Privathaushalt kann jede Art von System installiert werden.