Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs): Was sie sind, Typen, Anwendungen
- 17.03.2025
Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs) verhindern die Entstehung von Ableitströmen im Stromversorgungssystem. Diese Geräte und Leitungsschutzschalter schützen elektrische Leitungen vor hohen Überlasten und Kurzschlüssen. RCDs haben keine solchen Eigenschaften. Er wird nur aktiviert, wenn Ableitströme entstehen. Sie treten auf, wenn die Isolierung der elektrischen Leitungen unterbrochen wird oder wenn eine Person stromführende Elemente berührt, die elektrische Geräte beschädigen. Fehlerstromschutzschalter reagieren sofort und schalten einen unsicheren Bereich innerhalb eines Sekundenbruchteils ab. Dadurch werden Brände und Stromschläge vermieden.
Was sind Fehlerstromschutzschalter (RCDs)?
RCDs basieren auf einem eingebauten Differenzialtransformator. Er vergleicht den Strommesswert im belasteten Leiter mit dem Wert, der in das Netz zurückgeführt wird. Diese Werte müssen übereinstimmen. Der Gesamtwert des magnetischen Flusses, der durch den magnetischen Leiter fließt, muss gleich Null sein. Wenn eine Person Teile des Geräts berührt, die Strom leiten, wird ein Teil der Spannung durch ihren Körper in den Boden geleitet. Dadurch ist der Wert des magnetischen Flusses nicht mehr gleich Null. Es kommt zur Induktion, so dass das Relais auslöst und der beschädigte Teil des Stromkreises abgeschaltet wird.
Arten von Fehlerstromschutzschaltern (RCDs)
Es wurden zahlreiche Modifikationen dieses Geräts entwickelt. RCDs haben unterschiedliche technische Merkmale. Es gibt verschiedene Haupttypen von FI-Schutzschaltern. Einer der Hauptunterschiede liegt in ihren Details. RCDs gibt es in zwei Bauarten:
- Die zuverlässigeren und elektromechanischen Modelle, da sie beständig arbeiten.
- Elektronische RCDs haben einen Verstärker, der mit Strom versorgt werden muss. Wenn der Nullpunkt beschädigt ist und der Verstärker keinen Strom erhält, reagiert das Gerät nicht auf das Leck.
Typen von FI-Schutzschaltern nach Art des Leckstroms:
- Typ AC ist ein Gerät für sinusförmigen Wechselstrom.
- Typ A ist für pulsierenden Gleichstrom geeignet.
- Typ B ist für Gleichstrom ausgelegt.
Der Grenzwert für den Kurzschlussstrom ist unterschiedlich. Die gängigsten Werte sind 4,5 kA, 6 kA oder 10 kA. Auch die Auslösegeschwindigkeit der RCDs ist unterschiedlich: Typ G spricht ohne Verzögerung an. Typ C ist ein selektiver RCD, der eine Verzögerung von 150 bis 500 ms aufweist.
Anwendung von RCDs
In vielen Ländern werden RCDs in Neubauten in Wohnvierteln, in Büro- und öffentlichen Gebäuden sowie in Werkstätten von Industrieanlagen eingebaut. Sie sind auch in Räumen erforderlich, in denen Elektrowerkzeuge unter besonders gefährlichen Bedingungen verwendet werden. RCDs sind in Verteilern, elektrischen Schalttafeln in Wohnungen und auf Fußböden eingebaut. Auch gewerbliche Metallcontainer und modulare Gebäude müssen mit RCDs ausgestattet sein. Dieses System erfordert eine ordnungsgemäße Erdung gemäß den modernen Energievorschriften. Dies gilt sowohl für Organisationen als auch für private Stromverbraucher.