Glutenfreie Lebensmittel: was sie sind, was sie sind, wofür sie gut sind
- 23.06.2023
Glutenfreie Produkte werden von Verfechtern einer gesunden Ernährung bevorzugt. Obwohl Ärzte und Ernährungswissenschaftler noch nicht auf einen gemeinsamen Nenner gekommen sind, ob Gluten schlecht für den menschlichen Körper ist oder nicht. Fest steht jedoch, dass einige Menschen an einer Glutenunverträglichkeit leiden. Sie sollten niemals glutenhaltige Lebensmittel verzehren, da dies zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen kann. Sie sollten für den Rest ihres Lebens eine glutenfreie Diät einhalten.
Getreide ist eine Hauptquelle für Gluten, daher sollten Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit fast keine Backwaren, kein Brot und keine anderen mehlhaltigen Lebensmittel essen. Es gibt jedoch spezielle glutenfreie Backwaren auf der Basis von Reis-, Buchweizen- und Maismehl.
Was Gluten ist und warum es gefährlich ist
Gluten ist die Bezeichnung für Klebereiweiß. Es handelt sich um ein pflanzliches Eiweiß, das in Weizen und anderen Getreidesorten vorkommt. Gluten ist für Menschen, die es nicht vertragen, gefährlich. In solchen Fällen handelt es sich um Zöliakie, eine Autoimmunerkrankung, bei der der Körper Gluten mit einem Giftstoff verwechselt. Die Darmschleimhaut wird vom Immunsystem angegriffen.
Zöliakie ist eine seltene Erkrankung. Nur 1 % der Weltbevölkerung ist davon betroffen. Zu den Symptomen der Krankheit gehören:
- chronische Stuhlgangstörungen;
- Blähungen;
- Unterleibsbeschwerden;
- Magenverstimmung.
Bei Zöliakie kann es zu Komplikationen wie Anämie, Osteoporose und Gewichtsverlust kommen. Weitere gefährliche Folgen sind Unfruchtbarkeit bei Frauen und Störungen des Nervensystems. Um diese Komplikationen zu vermeiden, sollten glutenhaltige Lebensmittel gemieden werden.
Glutenfreie Ernährung und ihre Besonderheiten
Eine glutenfreie Ernährung hilft, das Wiederauftreten von Zöliakie zu verhindern. Eine glutenfreie Diät ist nicht geeignet bei einer Allergie gegen Weizen. Dieses Protein ist für die meisten Menschen nicht schädlich.
Gluten enthält keine Nährstoffe, aber es ist in vielen Lebensmitteln enthalten, die die vom Körper benötigten Stoffe enthalten. Gluten ist auch in der Lage, als Präbiotikum zu wirken, eine Art «guter» Bakterien im Darm.
Bei einer glutenfreien Ernährung werden alle Lebensmittel, die Gluten enthalten, weggelassen. Um Ernährungsmängel zu vermeiden, sollten jedoch glutenfreie Getreide und Hülsenfrüchte in ausreichender Menge auf dem Speiseplan stehen.
Für manche Menschen ist eine glutenfreie Ernährung keine Wahl, sondern eine Lebensnotwendigkeit. Es ist hauptsächlich in Getreide enthalten. Diese sollten von Zöliakiebetroffenen vom Speiseplan gestrichen werden. Backwaren sollten gemieden werden, um die Aufnahme von Gluten in den Körper zu verhindern. Außerdem ist es wichtig, die Kohlenhydratzufuhr zu reduzieren.
Die Ernährung sollte jedoch so gestaltet werden, dass der Körper den Mangel an Nährstoffen nicht spürt. Andernfalls sind gesundheitliche Probleme vorprogrammiert. Die Grundlage einer glutenfreien Ernährung sind:
- Obst und Gemüse;
- fettarme Milchprodukte;
- Eiern;
- glutenfreie Körner;
- Hülsenfrüchte.
Menschen, die eine glutenfreie Diät einhalten, können Fleisch und Fisch essen. Auch Eier und Nüsse sind für sie nicht kontraindiziert. Zu den glutenfreien Getränken gehören Tee, Wein und Fruchtsäfte. Reis, Buchweizen und Quinoa können im Rahmen dieser Diät verzehrt werden.
Mehlprodukte, einschließlich Brot, sind kategorisch kontraindiziert. Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit sollten keine Soßen, Würste und Wurstwaren essen. Malz und seine Derivate sind verboten. Bestimmte Würzmittel, Brühwürfel, Chips und Salatdressings sind von der Diät ausgeschlossen.