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Induktionskochfelder: Was sie sind, wie sie funktionieren, Vor- und Nachteile

10.02.2023

Frauen verbringen einen großen Teil ihrer Zeit in der Küche. Sie wollen so wenig Zeit wie möglich mit dem Kochen verbringen. Eine Möglichkeit, diesen Prozess zu verkürzen, ist der Einbau eines Induktionskochfeldes. Es erhitzt Wasser oder Speisen bis zu fünfmal schneller als ein herkömmliches Elektrokochfeld.

Wie Induktionskochfelder funktionieren

Ein Induktionskochfeld unterscheidet sich deutlich von anderen Kochfeldtypen, da das Induktionskochfeld während des Kochens kühl bleibt. Es erwärmt die Oberfläche des Topfes, indem ein Induktionsstrom von der Spule auf den Topfboden geleitet wird.

Induktionskochfelder haben einen Wirkungsgrad von 90 % und Elektrokochfelder einen Wirkungsgrad von 70 %. Ein Induktionsherd erhitzt die Oberfläche der Pfanne sofort. Die Elemente eines Elektroherds erhitzen zuerst den Körper, dann die Luftschicht und erst dann den Topfboden. Zum Vergleich: Ein 3,5-kW-Induktionskochfeld kann 2 Liter Wasser in 6 Minuten zum Kochen bringen, ein Elektrokochfeld in 30 Minuten.

Vor- und Nachteile von Induktionskochfeldern

Vorteile:

  • Das Essen kocht schnell.
  • Der Brenner wird nur eingeschaltet, wenn eine Pfanne mit einem Durchmesser von mindestens der Hälfte seines Fassungsvermögens darauf gestellt wird. Wenn der Topf vom Herd genommen wird, schaltet sich der Heizmechanismus automatisch ab und kühlt sofort ab. Dies erhöht die Sicherheit. Die Kindersicherungstaste blockiert die Heizung.
  • Die Brenner sind bündig mit der Kochfläche. Das Kochgeschirr kann bewegt werden und wird nicht umkippen.
  • Die Oberfläche des Kochfelds wird nicht erhitzt, so dass durchlaufende Speisen nicht verbrennen.
  • Das Induktionskochfeld hat ein attraktives und stilvolles Aussehen.
  • Umweltfreundlicher Betrieb - es werden keine schädlichen Stoffe freigesetzt wie bei der Verbrennung von Gas.

Nachteile:

  • Der größte Nachteil: Nur Metallkochgeschirr mit magnetischen Eigenschaften ist für Induktionskochfelder geeignet. Der Boden muss flach sein. Dies führt zu einer Erwärmung. Kochgeschirr aus Glas oder Aluminium wird nicht heiß. Eine Ausnahme gilt, wenn der Boden solcher Pfannen aus Metall besteht. Um zu vermeiden, dass nicht magnetisches Kochgeschirr gewechselt werden muss, kann ein spezieller Adapter erworben werden.
  • Da das Induktionskochfeld für den Betrieb mit Strom ausgelegt ist, muss in gasbeheizten Häusern darauf geachtet werden, dass die Verkabelung ausreichend leistungsstark ist. Es lohnt sich, einen Spannungsregler zu installieren.
  • Da das Kochfeld aus Steinzeug besteht, ist beim Einbau Vorsicht geboten.
  • Induktionskochfelder sind wesentlich teurer als elektrische Heizelemente.

Mythen über Induktionskochfelder:

  • Mythos 1: Induktionskochfelder sind schlecht für die Gesundheit. Die Spannung des von einer Induktionsspule erzeugten Feldes ist 91-mal geringer als bei einem herkömmlichen Haartrockner. Es ist zu beachten, dass bei Personen mit einem unipolaren Herzschrittmacher der Induktionsherd nicht richtig funktionieren kann, wenn sie sich in der Nähe des Induktionsherds aufhalten.
  • Mythos 2: Induktionskochfelder dürfen nicht in der Nähe von Geräten und Anlagen mit Metalloberflächen installiert werden. Einige Hersteller schreiben dies vor und bieten bei Induktionskochfeldern eine magnetische Isolierung an. Dann gibt es keine Auswirkungen auf andere Geräte.
  • Mythos 3: Man muss das Kochgeschirr wechseln. Wenn ein Magnet von einem Topf angezogen wird, wird dieser auf dem Induktionskochfeld heiß.

Ein Induktionskochfeld kann auf mehrere Temperaturstufen eingestellt werden - kochen Sie Wasser schnell oder schmoren Sie Gemüse lange Zeit. Bei einigen Modellen lässt sich die Kochzeit einstellen und man muss nicht über dem Topf stehen. Wenn die eingestellte Zeit abgelaufen ist, schaltet sich der Herd aus. Der Vorgang kann auch angehalten werden.

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